Forschungsdatenmanagement

Forschungsdatenmanagement an der CAU

Die CAU versteht sich als eine forschungsstarke Universität verbundener Wissenschaftskulturen. Große, gesellschaftlich relevante Themen wie Entzündungsforschung, Ernährung und Gesundheit, Ozean der Zukunft, Funktionale Nanosysteme, sowie Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt werden hier konsequent interdisziplinär behandelt. Die vier etablierten Forschungsschwerpunkte der CAU – Kiel Marine Science (KMS), Kiel Life Science (KLS), Kiel Nano, Surface, and Interface Science (KiNSIS) und Societal, Environmental, and Cultural Change (SECC) – sind entsprechend konsequent interdisziplinär und einrichtungsübergreifend aufgestellt und durch zahlreiche Verbundprojekte, wie Exzellenzinitiative und SFB, gestärkt.

Die Forschungsschwerpunkte sind geprägt durch datenintensive Forschung, was in den letzten Jahren zu einer Entwicklung schwerpunktspezifischer Konzepte für das Forschungsdatenmanagement an der CAU, dem GEOMAR, dem UKSH, der ZBW und weiteren Institutionen geführt hat. Das institutionelle Forschungsdatenmanagement wurde dementsprechend entlang der Forschungsschwerpunkte der CAU strategisch aufgebaut und entwickelt, was sich in Form von Leitlinien, Governance-Strukturen, Veranstaltungen sowie allgemeinen wie fachspezifischen Projekten rund um das Forschungsdatenmanagement ausdrückt. Gebündelt werden die Aktivitäten seit 2013 in einem zentralen Servicebüro, angesiedelt am Rechenzentrum, nachhaltig finanziert vom Präsidium der CAU und begleitet durch die AG Forschungsdatenmanagement, die einrichtungsübergreifend besetzt ist mit Experten aus Forschung, Management und Infrastruktur des Wissenschaftsstandorts Kiel.

Organisation des Datenmanagements an der CAU

Ausgehend von den bereits existierenden Datenmanagement-Initiativen, wie z.B. der Forschungsschwerpunkte Kiel Marine Science, Kiel Life Science und SECC, wird eine transdisziplinär nutzbare virtuelle Forschungsumgebung entwickelt. Grundlage waren die Kiel Data Management Infrastructure (KDMI) sowie die DFG-Projekte PubFlow der AG Software Engineering und VFU@Kiel des Servicezentrums 'Forschung, IT und strategische Innovation' und Rechenzentrums, gefolgt von weiteren Projekten, die in den Prozess miteinbezogen werden. Die Implementierung dieses institutionen- und fächerübergreifenden Dienstportfolios beinhaltet die Erhaltung fachspezifischer Ausprägungen und wird so zur weiteren Vernetzung des Wissenschaftsstandorts Kiel beitragen. Perspektivisch wird für Forschende eine Basisinfrastruktur für Forschungsdatenmanagement entwickelt, die fachspezifisch ergänzt werden kann. Dies betrifft sowohl Forschungsdaten als auch Projektorganisation und -kommunikation sowie den generellen Austausch mit der Wissenschaftsgemeinde.